PRIVAT ENTWICKELT

Schwarz-Weiß-Porträts, ohne die Hauttöne plattzudrücken

Kaum ein Motiv verzeiht eine grobe Schwarz-Weiß-Umwandlung so wenig wie ein Gesicht: Haut wirkt schnell flach und grau oder brennt in den Lichtern aus. Weiches Porträt ist genau für dieses Problem gebaut und lässt sich mit einem analogen Farbfilter kombinieren, den man in der Porträtfotografie seit Jahrzehnten für Hauttöne nutzt.

Ein Porträt hineinziehen, mit der Voreinstellung Weiches Porträt starten, selbst weiterstellen — weiterhin ohne Upload.

Ausgangspunkt: Weiches Porträt

Die Voreinstellung Weiches Porträt nimmt Kontrast heraus, zieht die Lichter etwas zurück, damit helle Haut nicht ins reine Weiß kippt, hebt die Tiefen an, damit die dunklere Gesichtshälfte Zeichnung behält, und legt nur eine feine Körnung darüber. Das Ergebnis wirkt wie eine Fotografie, nicht wie ein Effekt — ein Ausgangspunkt für Gesichter, nicht für Landschaften.

Farbfilter für den Hautton dazuschalten

Unter den Voreinstellungen liegt ein analoger Farbfilter — dieselben Rot-, Orange-, Gelb-, Grün- und Blaufilter, die in der analogen Fotografie vor das Objektiv gehalten wurden, hier als Kanalmix vor der Graustufen-Umwandlung simuliert. Grün oder Gelb sind die klassische Wahl für Porträts: Damit wirkt Haut in Schwarz-Weiß gleichmäßiger statt fleckig — ein bewährter Griff aus der analogen Porträtfotografie.

Von dort aus von Hand weiterarbeiten

Weiches Porträt ist ein Ausgangspunkt, kein festes Ergebnis. Belichtung, Kontrast, Lichter, Tiefen und Schärfen bleiben frei einstellbar, und ein Vorher/Nachher-Regler zeigt die Bearbeitung direkt neben dem Originalgesicht — gerade bei Porträts hilfreich, weil sich eine kleine Kontraständerung auf Haut ganz anders liest als auf einer Landschaft.

Ein Gesicht ist keine Landschaft — Privatsphäre gilt trotzdem gleich

Ein Porträt zeigt eine konkrete, erkennbare Person — wohin es geht, zählt hier besonders, und die Antwort ist: nirgendwohin. Die Bearbeitung läuft vollständig auf deinem Gerät, und ein Live-Panel zeigt während der Bearbeitung durchgehend 0 B gesendet. EXIF- und eventuelle Standortdaten werden beim Export automatisch entfernt.

Häufige Fragen

Wird der Grün- oder Gelbfilter automatisch aktiviert, wenn ich Weiches Porträt wähle?

Nein, das sind zwei getrennte Regler. Weiches Porträt legt Tonwerte und Körnung fest; der Farbfilter ist ein zweiter, unabhängiger Schritt, den du zusätzlich wählst — mit Grün, mit Gelb oder neutral.

Funktioniert das auch bei einem Gruppenfoto, nicht nur bei einem einzelnen Gesicht?

Ja. Weiches Porträt und die Farbfilter wirken wie jede andere Voreinstellung auf das ganze Bild — sie sind lediglich auf den Tonumfang von Haut abgestimmt, nicht auf Fotos mit genau einer Person beschränkt.

Steckt hier irgendwo ein KI-Modell dahinter?

Nein. Jede Anpassung ist ein deterministischer Filter, der auf deinem Gerät läuft — dieselben Einstellungen ergeben immer dasselbe Ergebnis. Nichts wird generiert, und nichts wird zur Verarbeitung an einen Server geschickt.

Kann ich mehrere Porträts mit denselben Einstellungen bearbeiten?

Ja. Füge mehrere Fotos hinzu, stelle den Look einmal ein, und er gilt für jedes Bild im Stapel, wenn du sie gemeinsam als ZIP exportierst.