PRIVAT ENTWICKELT
Farbfilter für Schwarz-Weiß, so wie sie analoge Kameras nutzten.
Vor der Digitalfotografie schraubten Schwarzweiß-Fotografen farbige Glasfilter vors Objektiv, um zu bestimmen, wie Farben zu Grautönen werden. noir.photos simuliert fünf davon — Rot, Orange, Gelb, Grün und Blau — per Kanalmix vor der Graustufen-Umwandlung, live einstellbar während der Bearbeitung.
Öffne den Editor, probiere einen Filter an deinem Foto aus, und vergleiche ihn vor dem Export.
Wie ein Farbfilter ein Schwarz-Weiß-Foto verändert
Ein Farbfilter hellt Töne auf, die seiner eigenen Farbe nahekommen, und dunkelt Töne ab, die ihrer Gegenfarbe entsprechen. Ein Rotfilter hellt zum Beispiel rote Bereiche auf und zieht blaue nach unten; ein Blaufilter macht es umgekehrt. Weil das vor der Umwandlung in Graustufen passiert, verschiebt der Filter die Tonwertbeziehungen im Bild — nicht nur dessen Helligkeit oder Kontrast insgesamt.
Rot und Orange: für Himmel und Dramatik
Landschafts- und Architekturfotografen griffen zum Rotfilter, um einen blauen Himmel dramatisch gegen helle Wolken oder Stein abzudunkeln. Orange liefert eine mildere Version desselben Effekts — Himmel und Wolken bleiben klar getrennt, wirken dabei aber näher an dem, was das Auge tatsächlich sah.
Grün und Gelb: für Porträts und Hauttöne
Ein Grünfilter war lange die Standardwahl für Porträts, weil er Hauttöne natürlich statt fleckig oder flach wiedergibt — Haut liegt auf dem Farbkreis näher an Grün, als die meisten anderen Filter berücksichtigen. Gelb ist die mildeste, universell einsetzbare Variante der fünf — eher eine kleine Korrektur als ein starker Effekt.
Blau: kühler und flacher
Ein Blaufilter zieht warme Töne — Haut, Holz, Backstein — in Richtung Schatten, während kühlere Farben aufhellen. Das Ergebnis wirkt flacher und kälter, passend für eine distanziertere, diesigere Stimmung, als die anderen vier Filter meist liefern.
Live einstellbar und leicht kombinierbar
Wähle einen von sechs Filtern, Neutral eingeschlossen für gar keine Verschiebung, und passe danach weiter an: Belichtung, Kontrast, Filmkorn und Vignette stehen gleichberechtigt daneben, während der Vorher-Nachher-Vergleich live mitläuft. Für nichts davon brauchst du einen echten Kanalmixer oder eine separate Maske — es ist eine einzige Auswahl, die du beliebig oft ändern kannst.
Häufige Fragen
Was bedeutet „Kanalmix vor der Graustufen-Umwandlung“ genau?
Normalerweise mischt die Umwandlung in Schwarz-Weiß die Kanäle Rot, Grün und Blau gleichmäßig. Ein Farbfilter verändert diese Mischung vorher — er gewichtet einzelne Kanäle stärker als andere —, sodass die entstehenden Grautöne die Farbe des Filters widerspiegeln statt eines schlichten Durchschnitts.
Welchen Filter sollte ich für ein Porträt nehmen?
Grün ist die klassische Wahl für natürlich wirkende Haut. Wirkt dir das zu stark, ist Gelb die mildere, sicherere Alternative.
Kann ich einen Farbfilter mit einem Preset wie Cinematic Noir kombinieren?
Ja. Ein Preset setzt nur den Startpunkt für Belichtung, Kontrast, Korn und Vignette; der Farbfilter ist ein eigener Regler, den du unabhängig davon änderst — auch nachdem du bereits ein Preset gewählt hast.
Muss ich mich mit Fotografie auskennen, um das zu nutzen?
Nein. Jeder Filter verändert die Vorschau sofort, du kannst also nach Augenmaß wählen — die Erklärungen oben sind für alle da, die der Hintergrund interessiert, nicht weil du ihn brauchst.